• 1

Nachfragebündelung - Glasfaser für Ober-Mörlen

Liebe Vereinsmitglieder und Freunde des MCC, auch der MCC unterstützt den Glasfaser-Ausbau in Ober-Mörlen!

Aus diesem Grund geben wir allen die Möglichkeit einen Glasfaser-Anschluss auch über die Website des MCC zu beantragen. Hintergrund ist ein Partnerprogramm der Deutschen Glasfaser, welches im Falle, dass die 40% zustande kommen (was wir alle hoffen), auch eine finanzielle Unterstützung des Vereins mit sich bringt.

Also zögert nicht lange, Ober-Mörlen muss in die Zukunft blicken.

Danke für eure Unterstützung!

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7

Presse Archiv

Ober-Mörler Nachrichten, 18.02.2011

Von Prinzessinnen, Piraten und dem Leben im Meer

Knallrot ist sie, die Promi-Couch des Mörlauer Carneval Clubs. Wer sich auf sie einlässt, der hat was zu erzählen. Ob vor laufender Kamera im Foyer der Usatalnarrhalla, ob auf offener Bühne als Sitzmöbel für Sitzungspräsident und Funkenmariechen oder im Blitzlichtgewitter von Presse und Prinzen-Fans: Das rote Sofa sollte am Samstag für Gäste wie Akteure eine tragende Rolle spielen - und das mitten im Auge des Stimmungsorkans, den das proppenvolle Narrenschiff auf seinem Erfolgskurs durch die erste Fassenachtssitzung durchkreuzte.

 

 

Steil am Wind segelte die gut 200-köpfige Crew um MCC-Kapitän Holger Reuss und die Steuermänner Bruno Winkler und Hendrik Schaupp durch drei mal sieben Weltmeere, um am Ende mit der ausgelassenen Menge in ein einziges karibisches Wogen einzutauchen. Auch 55 Jahre nach seinem Stapellauf beeindruckte der Club mit einer cleveren Kombination aus Tradition und Moderne, aus Tanz, Gesang und flotten Sprüchen. Feste Größe und besonderer Augenschmaus sind seit jeher die Gardemädchen der „Großen Roten Funken“, diesmal mit dem charmanten Funkenmariechen Katharina Reuss an ihrer Spitze. Solo- wie Funkentanz sorgten für die ersten von zahlreichen Raketen, die noch in den Narrenhimmel über Mörlau steigen sollten.

 

 

Der Reigen der fernsehreifen Tänze setzte sich fort über eine flotte Rock’n’Roll-Nummer der „Celebrations“ und eine elektrisierende After-Work-Party der „Süßgespritzten“. Beide Formationen glänzten mit Klasse und Masse, schönen Choreografien und Kostümen. Das männliche Gegengewicht ließ sich nicht lumpen. Die „Smarties“ setzten ihre pfiffige Idee von den leibhaftigen „Super Mario Brothers“ derart spektakulär um, dass selbst jene Zuschauer zu Freudentränen gerührt waren, die dieses erfolgreichste Konsolenspiel aller Zeiten zuvor nicht kannten.

 

 

Dank Captain Jack Sparrow in seinen Reihen, nahm es das Männerballett mit allen noch so tollkühnen Flüchen der Karibik auf und infizierte den ganzen Saal mit dem neuen Piraten-Modetanz. Aus den akrobatischen Höhen über Wasser glitten die Großen Roten Funken mit ihrem Showtanz in atemberaubende Unterwasserwelten, wo sich Seepferdchen und Seesterne, Krabben, Nixen, Clown- und Kugelfische erfolgreich gegen die Fangnetze der Piraten zur Wehr setzten und zur schillernd bunten Meeresbodendemo aufrüsteten.

 

 

Farbenprächtige musikalische Akzente setzten erstmalig in dieser Kombination der MCC-Musikzug „Rote Husaren“ und die „Dibbeklobber“ bei ihrem Samba-Ausflug an den brasilianischen Zuckerhut und zum „Carneval in Mörlau“. Unterdessen entführten die Stimm(ungs)kanonen Hendrik Schaupp und Jörg Bodenröder zu Humba-Täterää, Rockmusik und jungen Kölschen Hits. Dem Märchen vom „Funkenputtel“ verhalfen die leibhaftigen „Handpuppen“ Edith Heil, Stefanie Dey, Jörg Scherer, Walter Schraub, Alexandra Szerator und Ingrid Zimmer zur gefeierten „Kasperle-Theater- Inszenierung“.

 

 

Zum Auftakt des Büttenreigens ließ sich Oma Babette alias Regina Fritz-Lenuck eine frische Brise vom Bad Nauheimer Teich um die Nase wehen. Im Gegensatz zu ihrer Suche nach dem Traummann war das Bütten-Comeback von Erfolg gekrönt. 

 

 

Eine glänzende Premiere legte Ralf Windgassen als Till Eulenspiegel hin. Im Buch der Hessen stand mit spitzer Feder geschrieben, was der Hofnarr zu Straßensperrungen, Kirchplatz und Usatalhalle zu sagen hatte. Als „Dicker“ erklomm der exorbitante Schnellsprecher Jochen Steiner die Bütt, um Diäten & Co ad absurdum zu führen. Derweil lieferte Bruno Winkler eine beredte Hommage ans Hessenland und seine sprachlichen Finessen.

 

 

Zum aberwitzigen Programmpunkt geriet das „Promischunkeln“. Angesichts der schönen roten Couch lud Sitzungspräsident Winkler die Drei Prinzen der KG Mörlau, Manfred I., Michael I. und Ulrich I., ein, es sich darauf gemütlich zu machen – zumal sich der MCC eine besondere Leihgabe ausgedacht habe. Dem närrischen Triumvirat wolle man für die Dauer der Kampagne drei holde Prinzessinnen an die Seite geben. Dass nach ihren Lieblichkeiten Maximiliane I. (Max Winkler) und Bernadette I. (Bernd Mack) die üppige Tollerine I. (Thomas Pfeifer) nicht mehr zwischen die Prinzen aufs Fauteuil passte, konnte sie wenig beeindrucken: kurzerhand nahm die Wuchtbrumme ihren Prinzen auf den Schoß.Dicht an dicht feierten Hunderte von Narren noch bis in die frühen Morgenstunden, sie bevölkerten die Sektbar und vor allem das Tanzparkett, was insbesondere der aufgeweckten neuen Hausband „Just Fidelity“ zuzuschreiben war.

 

Norbert Heil erhält den Bürgermeisterorden 2011

Bürgermeister Sigbert Steffens machte es auch bei der ersten Fassenachtssitzung des Mörlauer Carneval Clubs wieder spannend bei der Kandidatenvorstellung für den Bürgermeisterorden. Seit 52 Jahren gehöre der Gesuchte zum Verein, zu dessen Ehrenmitglied er am 11.11.2009 ernannt worden sei. Seit vier mal elf Jahren sei er aus dem Elferrat nicht wegzudenken, dessen Kasse unter der Obhut des Kandidaten stehe.

 

 

Der Gesuchte habe früher in der Bütt gestanden, er sei nach wie vor im Wagenbau tätig und gehöre zum Bewirtungsteam des Clubs. „Als Mädchen für alles ist er sehr zuverlässig und immer bereit, den MCC in jeder Lage, ob bei Veranstaltungen oder Vereinsfesten, zu unterstützen“, unterstrich Steffens seine Suchmeldung. Unter tosendem Applaus und stehenden Ovationen rief der Rathauschef den „Delinquenten“ auf die Bühne: „Der Bürgermeisterorden 2011 geht an Norbert, genannt ‚Bertlams Nobbi’ Heil“.

  

Walter Schweitzer erhält IGMK-Verdienstabzeichen in Gold mit Brillanten

Ober-Mörlen. Unter nicht enden wollendem Jubel und stehenden Ovationen wurde Walter Schweitzer am Samstag bei der Fassenachtssitzung des Mörlauer Carneval Clubs (MCC) auf die Bühne geleitet. Hier verlieh ihm Burghard Hoffmann, Oberhessens Bezirksvorsitzender der Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval (IGMK), die höchste Auszeichnung, die der Verband zu vergeben hat: Das Verdienstabzeichen in Gold mit Brillanten.

 

 

Im Namen des Verbandes beglückwünschte Hoffmann das einzige aktive Gründungsmitglied aus den Reihen des 55-jährigen Vereins. Wie eh und je stehe Schweitzer überall dort seinen Mann, wo seine Hilfe in Tat und Rat gebraucht werde. Das Ehrenmitglied des Clubs sei 34 Jahre lang im Elferrat tätig gewesen und seit fast zehn Jahren dessen Ehrenmitglied. Immer schon – und das bis zum heutigen Tag - lege der Top-Wagenbauer des Jahres 1985 bei jeder Zusammenkunft des Wagenbauteams selbst Hand an die vielfältigen Motiv- und Prunkwagen.

Über lange Jahre, als die Vereinshalle noch nicht stand, seien die Wagen in der Scheune des Jubilars gebaut worden. Über zahllose Jahre seien Walter Schweitzer und seine Frau Rotraud bei allen Großveranstaltungen und Festen zuverlässige Küchenchefs des MCC gewesen. Für alle Belange des Clubs habe er nach wie vor ein offenes Ohr, lobte Hoffmann das vorbildliche Wirken des Vereinsmitglieds der ersten Stunde.

Tief gerührt dankte Walter Schweitzer für die überraschende Ehre und blickte dankbar zurück auf die Teamarbeit zum Wohle des Vereins und der Pflege des karnevalistischen Brauchtums. Dem Geburtstags-Club wünschte er für die Zukunft ebenso zuverlässige Weggefährten.

 

Weiberfastnacht

Bereits zum 5. Mal feiern die „Mirler Dibbeklobber“ Weiberfastnacht. Mit einem kurzen Umzug durch die Straßen von Mörlau starten die närrischen, trommelnden Weiber um 19:11 Uhr am Kirchplatz. In der Festhalle der Gaststätte „Zur Waldlust“ wird ab ca. 20.30 Uhr das bevorstehende Faschingswochenende dann richtig eingeläutet. DJ Jo sorgt für eine volle Tanzfläche, die Dibbeklobber werden zwischendurch mit ihren Sambarhythmen die Stimmung anheizen und für die Frauenwelt haben die Organisatorinnen in diesem Jahr eine ganz besondere Überraschung engagiert. Lasst Euch überraschen und kommt am 3. März nach Ober-Mörlen zur großen Weiberfassenachtsparty! Die Herren der Schöpfung sind natürlich auch willkommen!

 

Die MCC-Clowns suchen noch Teilnehmer für den Fastnachtsumzug am Sonntag den 6. März! Bei Interesse bitte bei Edith Szerátor unter Tel. 06002/7423 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden – es ist jeder herzlich willkommen!

 

MCC Musikschule

Für das kommende Semester (ab 1. März 2011) können sich nun wieder Musikbegeisterte und solche die es werden wollen bei der Musikschule anmelden.
Die Musikschule bietet Ihnen neben qualifiziertem Lehrpersonal, die mit sehr viel Engagement und Freude den Unterricht gestalten, ein breites Spektrum an Unterrichtsmöglichkeiten:

- Blockflöte, Querflöte  (Frau Christa Linke-Küchenthal)

- Klarinette, Saxophon  (Herr Michael Schläper)

- Trompete, Euphonium, Keyboard   (Herr Werner Erker)

- Schlagzeug   (Herr Oliver Sohni)

- Gitarre   (Herr Bernd Schütze)

Wenn Sie oder Ihre Kinder Interesse haben eines der vorstehenden Instrumente zu erlernen, setzen Sie sich bitte mit Frau Susanne Mühl, Tel. 06002/5944 (ab 18 Uhr) oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung.