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Presse Archiv

Ober-Mörler Nachrichten, 31.08.2012

„Hier spielt die Musik“

 

Zu ihrem ersten Musik- und Mitmachfest für die ganze Familie laden die „Roten Husaren“ und der MCC ein für Sonntag, 23. September, im Bonifatiussaal und im Pfarrgarten. Um 14.30 Uhr geht’s los – natürlich mit Musik. Erst zum Zuhören, dann auch zum Mitmachen. Auf kleine und große Gäste warten außerdem Bewegung, Spiele und Klangexperimente. Die Kuchentafel wird reich gedeckt, und am frühen Abend laufen Grill und Friteuse zu Hochform auf.

 

 

Elferratsausflug nach Koblenz und zum Heimat– und Weinfest nach Cochem an der Mosel

 

Am vergangenen Samstag um 08:44 Uhr traf sich der MCC Elferrat mit 23 aktiven, ehemaligen und zukünftigen Elferräten  zu einem ausgiebigen Frühstück in der MCC Halle. Sehr gut gestärkt fuhr der Elferrat mit dem Kleinbus nach Koblenz an das deutsche Eck, an dem die Mosel in den Rhein fließt.

Der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (dt. die Zusammenfließenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein am sogenannten Deutschen Eck ab. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt am Deutschen Eck stand eine Besichtigung des Reiterstandbildes des Deutschen Kaisers Wilhelm I., das als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert war, an.

Nach einer beschaulichen Weiterfahrt entlang der Mosel erreichte der Elferrat am frühen Nachmittag die Stadt Cochem an der Mosel, wo zur Stärkung eine Zwischenmahlzeit am Moselufer eingenommen wurde, bevor anschließend eine Stadtrundfahrt mit dem Mosel-Wein-Express „Bimmelbähnchen“ durchgeführt wurde.

Hierbei erfuhren die Elferräte sehr viel über die Geschichte der Stadt Cochem. Cochem war schon zu Zeiten der Kelten und Römer besiedelt. Im Jahre 886 wird es erstmals als Villa cuchema in einer Urkunde erwähnt. 1332 erhielt Cochem die Stadtrechte, bald darauf wurden die heute noch vorhandenen Stadtbefestigungen erbaut. Zwischen 1423 bis 1425 wütete eine Pestepidemie in der Stadt. J.F. Louis Ravené kaufte 1866 die Ruine der ehemaligen Reichsburg und begann mit dem Wiederaufbau. Erst nach der Errichtung der Moselbrücke in Cochem im Jahre 1927 wurden die beiden Fischerorte Cond und Sehl eingemeindet. Am 23. Januar 1927 wurde die erste Moselbrücke, die Skagerrak-Brücke, eingeweiht. Mit knapp 5000 Einwohnern ist Cochem heute nach Kusel die zweitkleinste Kreisstadt Deutschlands.

Nach so vielen historischen Eindrücken besuchte der Elferrat am späteren Nachmittag ein für die Verhältnisse an der Mosel größeres Weingut in dem kleinen beschaulichen Ort Ernst, mit einer Rebfläche von 10 Hektar, davon rund 6,5 Hektar reine Steillage. Sehr ausführlich erklärten die Winzer Göbels den Weinanbau an der Mosel mit vielen verschiedenen Verköstigungsstufen. Natürlich wurde auch die eine oder andere Flasche Wein für den Nachhauseweg mitgenommen.

 

Am frühen Abend fuhr der Elferrat schließlich zum Heimat- und Weinfest zurück in die Innenstadt von Cochem. Dort hatte man genügend Zeit, um das Angebot an Moselwein nochmals vertieft zu probieren oder sich einfach in der Stadt mit den vielen Musikkapellen und verschiedenen Schaubuden treiben zu lassen. Bei Musik, deftigen Speisen und natürlich dem Moselwein verbrachte der MCC Elferrat ein paar fröhliche Stunden in bester Stimmung. Nach einem wunderschönen und erlebnisreichen Tag bei allerbestem Wetter (trocken, bei soliden 25°C), brachte uns der Kleinbus um 01:00 Uhr wieder wohlbehalten nach Ober-Mörlen zurück.

 

Ein ganz besonderer Dank geht an den Elferratspräsidenten, Otto Hahn, der sich in bewährter Weise als kundiger Planer und Organisator beweisen konnte.