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Zwischen Karibik und Karneval

MCC-Island: Partystimmung schwappt über die närrische Ferieninsel:

Das Inselfieber in Mörlau grassiert eigentlich schon seit dem 11.11. letzten Jahres. Seit bekannt wurde, dass Air Mörlau in der fünften Jahreszeit die vereinseigene närrische Ferieninsel ansteuern würde, nahm das Pilot-Projekt Fahrt auf. Am Sonntagmorgen kehrten die ersten Urlauber von MCC-Island zurück. Nicht unbedingt braun gebrannt, aber bunt kostümiert und bestens gelaunt. Eine Woche lang hatten sie das All-Inclusive-Programm mit Tanz, Gesang und einem Ausflug ins All genossen - raffiniert animiert und komprimiert auf fünf Stunden in der Narrhalla von Mörlau.

Mit etwas Fantasie glaubte man sich am Samstagabend beim Mörlauer Carneval Club tatsächlich im Karibik-Urlaub. Kaum hatten die Gäste eingecheckt, erlebten sie an Bord von Air Mörlau die ersten Attraktionen. Erstmals in der Geschichte der jungen Fluggesellschaft bekamen die Tanzmariechen Gelegenheit, ihr grandioses Können vor dem großen Publikum zu zeigen. Diese Option hatten die sich Tänzerinnen im vergangenen Sommer bei der MCC-Challenge verdient. In beleuchteten Tüllröcken kamen ihre akrobatischen Einlagen noch besser zur Geltung.

In golden glitzernden Kleidern tanzte sich das Clubpersonal ins Unterbewusstsein der Fluggäste, und kaum hatten sie MCC-Island betreten, wagten sie selbst eine flotte Sohle. "Clubtaaaanz!" rief die Clubcrew um Hotelchefin Catinca Roth und ihre Manager Hendrik Schaupp und Bruno Winkler (Funkenmariechen und Sitzungspräsidenten) während der nächsten Stunden noch oft in den Saal - und (fast) alle machten mit, tanzten zu vorgerückter Stunde auf den Stühlen und gaben sich dem Erleben auf der närrischen Insel hin. Die Illusion war geradezu perfekt - kein leichtes Unterfangen, dieser Balanceakt zwischen traditioneller Fastnacht und moderner Show.

Die allabendlichen Shows auf der Clubbühne waren gespickt mit fernsehreifen Tänzen. Schon beim Gardetanz hatte Catinca Roth zunächst solistisch und dann mit ihren Großen Roten Funken betört, ihr Showtanz geriet buchstäblich außerirdisch: Jemand hatte ihre Miss Fassenacht gestohlen. Um sie zurückzuerobern, starteten die Tänzerinnen mit einer Rakete ins All. Eine spektakuläre Gänsehaut-Mission mit Happy-End: Miss Fassenacht konnte befreit und Freundschaft mit den Außerirdischen geschlossen werden.

Unterdessen entführten die Celebrations zum eindrucksvollen Stamme der MCC-Apachen, die Smarties zu den coolen Boygroups der 90er, die Süßgespritzten holten die schillernde Oscarverleihung auf MCC-Island, und das Männerballett übernahm nach einem Tauchgang mit Delfinen und Begegnungen mit Haien lieber die die knackige Baywatch (Strandwache). Natürlich gehörte zum Abendprogramm auch Livemusik. Die Bernd-Schütz-Band heizte dem Urlauberstrom professionell ein bis zum Morgengrauen, derweil die Roten Husaren in die mitreißende Rolle des Inselorchesters schlüpften und die MCC-Singers alias Jörg Bodenröder, Julia und Christian Klamm, Johannes Möbs und Dario Walke mit "Hulapalu" & Co alle Urlauber von den Stühlen rissen.

Selbst der Till alias Ralf Windgassen wollte mit auf die Insel, berichtete aber zuvor von Stillständen im Mirler Rathaus, von schwierigen Hallen-Schließsystemen und schönen Dorffesten, um festzustellen: "Zusammenhalt macht stark!" Das war offensichtlich auch das Motto im Clubhotel, wo sich Chefanimateur Addi alias Markus Peppler persönlich (und musikalisch) um die Promis kümmerte und Bernd Mack mit Hilfe von Daniel Kanschat Alexandra Södler die Hightech-Hotel-Toiletten inspizierte. Auf ihr Insel-Blind-Date freuten sich (anfänglich) Steffie Dey und Max Winkler. Am flackernden (LED-)Feuer servierte der Maître d'hôtel Bruno Winkler zwar den nötigen Alkohol, im Bett vereitelte dann aber Anstandswauwau Tarzan alias Robert Hausmanns das nähere Kennenlernen.

Hochbetrieb herrschte am Hotelpool. Hier machte sich Daniel Kanschat als schlagfertig schwindelfreier Bademeister nützlich und rührte die Badegäste mit seinen Schilderungen zu Freudentränen. Das fiel auch Comedian Dieter "Dietlinde" Obleser beim Aquajogging mit Trainerin Lena Volter nicht schwer. Als schließlich selbst Mörlens Pfarrer Ryszard Strojek in Bermudas aus dem Inselflieger stieg, um in der Bütt Kirche und Karneval zusammenzubringen, flossen der Urlauber Freudentränen in Strömen.