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Märchenhaft durch Raum und Zeit

MCC-Nachwuchs begeistert auf der großen Showbühne mit Tänzen und Vorträgen Um die 250 junge Tänzer, Büttenredner und Elferräte sowie zahllose gute Geister hinter den Kulissen des Mörlauer Carneval Clubs haben am vergangenen Sonntag die die Narrhalla von Mörlau in ein märchenhaftes Traumland verwandelt. Mehrere Hundert Gäste ließen sich verzaubern von Eis- und Froschköniginnen, von tapferen Schneiderleins und Tills Eulenspiegeleien, aber auch von Ausflügen ins Weltall und zu jungen Leuten von heute. "Um den Nachwuchs brauchen wir uns keine Sorgen zu machen" - das sagt sich so schön. In Vereinen mit guter Nachwuchsarbeit ist gerade das Gegenteil der Fall. Die Verantwortlichen machen sich endlos Gedanken und investieren einen Großteil ihrer Freizeit in die Vereinsarbeit, damit sie blüht und gedeiht und ganze Familien gemeinsam Freude haben. So kann auch eine große Sitzung kleiner Fassenachter ein derart schönes Erlebnis werden wie das jüngste zauberhafte Spektakel auf der MCC-Showbühne. Kaum hatten Elferratspräsident Louis Feuerstein und seine Männer die Bühne bezogen und der kleine Till Eulenspiegel alias Henri Feuerstein den Büttenreigen eröffnet, entfachten Funkenmariechen Luana Sulzbach und ihre rote Funkenschar ein getanztes Freudenfeuer. Die Zwerge eroberten mit Schneemännern und Eisköniginnen im Sturm die Herzen der Zuschauer, die Bienchen machten tanzend ihren Traum vom wunderbaren Weltall wahr, und die Bubengruppe mischte derart mit Ritterspielen auf, dass es kaum einen Fan auf seinem Platz hielt. Unterdessen verzauberten die mittleren Funken mit ihrem getanzten Frühlingserwachen und die große Tanzgarde nach ihrem Gardetanz mit ihrer modernen Interpretation vom Froschkönig. Die Tanzmariechen widmeten sich in einer virtuosen Choreografie und atemberaubenden Soli mit Rädern, Überschlägen, Spagats und Sprüngen der Geschichte vom tapferen Schneiderlein und ernteten, wie alle Gruppen zuvor auch, tosenden Applaus. Mit einem vielsagenden Blick hinter die Kulissen eines kleinen Tanzmariechens feierte Chiara Dey zudem ihr Büttendebüt. Als "alter Hase" in der Bütt nahm Louisa Fehlau ihr knappes Taschengeld auf die Schippe, derweil Jola Mack und Simon Scheibel Möglichkeiten der "sturmfreien Bude" ausloteten. Zum Schauen und lauschen gesellten sich Schunkelrunden zur Musik der Bernd-Schütz-Band und zum guten Schluss eine kunterbunte Polonaise durch einen Regen aus Luftballons im Mächenland.